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Infos für Frauen

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Come on Girls! Frauen erobern das BarCamp


Ursprünglich erstellt von Natali Haug und Paula Schramm. Bitte fühlt euch frei hier Änderungen und Anmerkungen einzubringen. Bitte informiert auch die Frauen in eurem Umfeld über das Barcamp und animiert sie zu kommen. Besonders wenn sie behaupten sie wissen nichts und könnten nichts beitragen. Am Ende des Textes findet ihr noch eine Mustermail zum Verschicken.

Am 20. und 21. September 2014 findet in Stuttgart das 7. Barcamp für Web-, Medien- und IT- und Allgemein-Interessierte statt. In üblicher Barcampmanier werden die Themen der einzelnen Sessions kurzfristig festgelegt. Veranstaltungsort ist der Hospitalhof zentralin Stuttgart. Der Eintritt kostet nur einen geringen Unkostenbeitrag, jedoch ist aufgrund der begrenzten Platzzahl eine Anmeldung erforderlich.

Wo ist das "Problem"?

Frauen sind bei Barcamps bisher noch in der Minderheit. In Stuttgart erreichen wir meistens eine Frauenquoute von 30%, bei anderen Barcamps liegt sie eher bei 10-20%.

Ist das schlimm?

Ja, denn Barcamps machen nicht nur Spaß, sie sind auch nachhaltig nützlich.

Sie sind Ort zum persönlichen Kennenlernen, z.B. von Leuten, die man bisher nur über das Internet kannte. Sie schaffen neue Kontakte, aus denen Jobs, Freundschaften – oder beides entstehen können. Ein Barcamp ist eine Ideenküche, in der aktuelle Themen auf den Tisch kommen. Die Erkenntnisse, die jede mit nach Hause trägt, sind in der Diskussion entstanden und können über das Treffen hinaus mit den Teilnehmenden weiter vertieft werden.


Es sollten mehr Frauen teilnehmen weil…


  • Netzwerkbildung und Informationsaustausch ist eine interessante Geschichte für Männer und Frauen. Sie sollten deshalb beide von dem Event profitieren.
  • Heute arbeiten viele Frauen im Medien & IT*Bereich. Durch ihre eigene Wahrnehmung und das
  • Wahrgenommen werden als Frau, im Alltag wie im Job, verfügen sie über Wissen, das jenes der männlichen Teilnehmer ergänzt.
  • Mit ihrer Präsenz beim Barcamp machen sie sich der Öffentlichkeit erkennbar und können als Vorbilder wirken.
  • Je mehr Frauen an einem Barcamp teilnehmen, desto mehr Normalität entsteht. Sie sind dann keine Exotinnen mehr, sondern können durch Persönlichkeit und Sachkenntnis auffallen – und nicht allein durch Frausein.

Woran liegt es, dass so wenig Frauen an Barcamps teilnehmen?


  • Sie sind weniger vernetzt, d.h. möglicherweise nicht über die Veranstaltung informiert. Fehlende Vernetzung bedeutet auch, weniger Motivation durch andere, zur Veranstaltung zu gehen.
  • Ist das Anmeldeverfahren nicht klar?
  • Vorurteile gegenüber dem Anspruch der Veranstaltung, z.B. dass das nur etwas für Experten sei.
  • Vorurteile gegenüber der Szene; z.B. lauter schräge Kellerkinder, die ihr Leben vor dem Bildschirm fristen und keine Sozialkontakte haben.

Für eine höhere Frauenquote


  • Generelle Maßnahmen
  • Strukturen schaffen, die auf die Interessen und Bedürfnisse von Frauen zugeschnitten sind.
  • Etwa eine persönlichere Ansprache für die Neuen & Zögerlichen.
  • Einfache, verständliche Infotexten erstellen, die gezielt darau aufmerksam machen:
    • dass die Teilnahme von Frauen erwünscht ist.
    • was sie davon haben
    • wie ihre Teilnahme konkret ablaufen könnte.
    • auf Spezialangebote für Frauen hinweisen wie z.B. GirlGeekDinner, Sessionthemen, Ansprechpartnerinnen vorab & vor Ort.

  • Strukturen aufzeigen / oder diese schaffen, die es ermöglichen, nach dem Barcamp in Kontakt zu bleiben.
  • Über Mixxt, Xing, Facebook, Twitter ...
  • Beachten, wie und wo sich Frauen informieren, die sich für das Thema interessieren könnten.
  • Infos über das Netz verbreiten (z.B. in Foren, auf Twitter, Facebook …) oder an anderen Orten (z.B. Pinnwand im Bioladen, Mund zu Mund Propaganda)
  • Überzeugungsarbeit leisten, dass Frauen unbedingt willkommen sind und ihre Teilnahme wichtig ist.
  • Auf Bedenken eingehen, gleich eine Session zu halten.
  • Durch genaue Vorabinfos, darüber wie Barcamp & Sessions funktionieren.
  • Durch konkrete Beispiele, die aufzeigen was Sessionthemen sein könnten.
  • Durch den Hinweis, sich PartnerInnen für ein Sessionthema zu suchen und dies gemeinsam vorzubereiten.
  • Partner mit ins Boot holen, die für die Thematik sensibilisiert sind.

  • Gezielt Multiplikatorinnen & mögliche Rednerinnen ansprechen.
    • Lehrerinnen, Politikerinnen, Musikerinnen, Wissenschaftlerinnen, Dokumentarfilmerinnen, Journalistinnen, Fotografinnen, ...

  • Kinderbetreuung?
Bei der Anmeldung abfragen ob erwünscht. Wie & wo lässt sich diese umsetzen?

Vorschläge für Sessions mit Bezug zu weiblichen Alltagserfahrungen


  • Frauen und (IT*) Beruf/Studium
  • Gendermarketing – Was ist das? Funktioniert es?
  • Kommunikation & Netzwerk – Gibt es Unterschiede in der Nutzung bei Frauen & Männern?
  • Webangebote für Frauen – Fragwürdige Inhalte (Beauty & Wellness), Wer interessiert sich dafür, was könnten „Frauenthemen 2.0“ sein?
  • Bloggerinnen – Die Frauen hinter den Blogs. Ist es ein Klischee, dass Frauen mehr über Privates & Männer mehr über gesellschaftliche und politische Themen schreiben?
  • Wo tummeln sich die Frauen im web?
    • Foren,
    • Xing-Gruppe,

Nutzen über das Barcamp hinaus:


Das Barcamp Stuttgart kann als Schauplatz dienen, am Beispiel des Medien & IT Themas aktuelle Geschlechterfragen in der Gesellschaft zu diskutieren. Stichwort: Gendermainstreaming.


Musterbrief



Hallo ihr Lieben!

Gerade eben ging die Anmeldung zum Stuttgarter Barcamp (http://www.barcamp-stuttgart.de/) online und ich dachte ich sage euch Bescheid. Ich denke die eine oder andere von euch könnte daran interessiert sein sich mit anderen Onlinern und Online engagierten auszutauschen. Und vielleicht kennt ihr ja wieder Frauen die Interesse daran hätten und leitet ihnen diese Mail weiter. Ich habe bereits an mehreren Barcamps teilgenommen und fand die ungezwungene Atmosphäre inspirierend und bereichernd. Die von euch die auch schon mal auf einem Barcamp waren wissen sicher was ich meine.

Ich schreibe euch heute an weil ich Glaube, dass ein höherer Anteil an Frauen (Momentaner Stand sind so 30% in der Anmeldung) eine für Frauen angenehmere Atmosphäre schafft, indem man nicht mehr so stark als Frau sondern mehr als Person wahrgenommen wird, und ich glaube, dass wir auch Perspektiven und Ideen haben die sich von denen der teilnehmenden Männer unterscheiden und die Diskussionen sinnvoll ergänzen können. Es geht nicht darum Fachwissen zu haben oder sich beruflich mit Onlinedingen zu beschäftigen, sonder einfach seine ureigene Perspektive mitzubringen. Ich werde auf jeden Fall da sein, im Vorfeld und auch auf der Veranstaltung um als Ansprechpartnerin zu dienen, falls es über den Ablauf und die Ziele der Veranstaltung Fragen gibt. Also falls ihr Zeit habt meldet euch an, oder kommt einfach so vorbei, wenn es euch nicht gefällt könnt ihr immer noch gehen ;)

**
BarCamp: eine kostenfreie Unkonfernz. Hier treffen sich Leute mit ähnlichen Interessen um eine selbstorganisierte Konferenz zu machen. Die Organisatoren stellen Räumliche Bedinungen und eine Rahmen. Die TeilnehmerInnen liefern die Inhalte. Alle sind aufgefordert in irgendeiner Weise sich zu beteiligen, indem sie eine Session/Vortrag halten, oder darüber Bloggen, oder es weiter erzählen, oder sich in die Administration vor Ort einbringen, oder, oder oder.

Gruß Paula.
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Tags Stichwörter: barcamp, frauen

Letzte Änderung von Johannes Klinger am 16.09.2014 um 20:50

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    Barcamp Stuttgart
    "Ein Highlight der deutschen Barcamp-Szene" (Besim Karadeniz)

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    Jan Theofel

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    05.10.2011

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